Server
Zum Betrieb eines Netzwerkes ist ab einer gewissen Anzahl Rechner ein Server sinnvoll. Hier werden die Kernkomponenten zum Betrieb eines Netzwerkes kurz vorgestellt.
DHCP
Ein DHCP-Server (Dynamic Host Configuration Protocol) versorgt die angeschlossenen Rechner mit den wichtigsten Informationen zur Teilnahme am Netzwerk. Diese sind: IP-Adresse, Netzwerk-Maske, Standard-Gateway, Namens-Server. Ggf. kommen Rechnername und Domäne hinzu.
DNS
der Namensdienst (Domain Name Service) löst Rechnernamen in die zugehörigen IP-Adressen um und umgekehrt. Anfragen, die er nicht selbst beantworten kann, erfragt er an übergeordneter Stelle und reicht das Ergebnis an den anfragenden Rechner weiter.
Samba
Unix Systeme können unter Einsatz des Samba-Servers Datei- und Druckdienste für Windows bereitstellen und in Windows-Verwaltungsstrukturen (Windows-Domänen) eingebunden werden. Es ist eines der Kernprodukte für den Erfolg von Linux im Servereinsatz.
In der Version 3.0 kann es einen Windows NT 4.0 Server als Primärer Domänen Controller (PDC) ersetzen und in Windows 2000 Server Active-Directory-Strukturen eingebunden werden.
Dokumentation: Howto-Collection, Samba by Example
CUPS
Das Common Unix Printing System, das auch in MacOS X von Apple verwendet wird, stellt zusammen mit Samba die notwendigen Dienste zur Verfügung, um als Druck-Server zu fungieren. Es unterstützt den Zugriff auf die Drucker mit allen verbreiteten Protokollen.


